Aktuelle Neuigkeiten
IT´S ON – Stehende Welle in Osnabrück!
IT´S ON – Stehende Welle in Osnabrück!
Über die Rolltreppe zum nächsten Surfspot! Wir haben die Hasewelle im L&T Sporthaus Osnabrück für euch getestet und was uns erwartete, war alles andere, als nur eine Dauerwelle zwischen Parkhaus und Tapasbar.
Im Hintergrund spielt Michael Bublés „Winter Wonderland“, während sich auf den Bänken mit Weihnachtseinkäufen bepackte Zuschauer eine Pause gönnen und die ersten Bilder von dir knipsen. Mit nassen Haaren und Flip-Flops stehst du Mitte Dezember mit deinem Board unter dem Arm mitten in einem Einkaufscenter, als dein Surfbuddie es gerade ordentlich sprayen lässt? Klingt absurd? Stimmt.
Seit März diesen Jahres lassen die Surfer aus Niedersachsen und Umgebung nach ihrer letzten Reise das Wachs auf ihren Boards, denn bis zum nächsten Surf ist es gar nicht weit: Auf geht’s in die Innenstadt von Osnabrück, denn hier läuft im L&T Sporthaus die Hasewelle von Citywave und das sogar ganzjährig und gezeitenunabhängig. Anders als gewohnt, richten sich die Bedingungen der stehenden Welle lediglich nach deinem Surfniveau und den gegebenen Öffnungszeiten des Einkaufcenters.
L&T eröffnete die Location mit der Idee Sport ins Sporthaus zu holen. So könnt ihr euch hier neben Surfen auch noch anderweitig sportlich austoben. Doch das Herzstück des Sporthauses ist das 7,5 x 16 Meter große Becken mit der Indoor-Welle. Unbeobachtet bleibt man hier bei Surfen nie, doch an die Zuschauer, die von der Tribüne und von allen Etagen aus auf die Surfer – Anfänger oder Profis – hinunterblickend jubeln und klatschen, gewöhnt man sich schnell.
Nachdem bereits Profisnowboarder, José Fernandes, und Big Wave Surfer, Sebastian Steudtner, ihre ersten Waschgänge an der Osnabrücker „North Shore“ hinter sich hatten, durften wir zusammen mit dem Teamrider von Surfganic-Surfboards, Alex Hülsberg, die Hasewelle testen und machten die Bekanntschaft mit einem sehr sympathischen Team, das 5 Tage die Woche diese Welle zum Laufen bringt und mit viel Engagement, jedem Teilnehmer ein einzigartiges Surferlebnis garantiert.
Daniel, Teamleiter der jungen Hasewelle-Crew, war bereits vor Umsetzung des Projektes „Sporthaus mit Citywave“ dabei und konnte die „Hase“ sozusagen von der Pike auf begleiten. Zusammen mit seinem Stellvertreter, „City-Surflehrer“ Joel, gab er uns einen Einblick in das gesamte, noch relativ junge und weniger bekannte Konzept der Indoor-Welle und das dahinterstehende Prinzip: Von mehreren Turbinen angetriebenes Wasser trifft auf stehendes Wasser, wodurch eine Wasserwalze entsteht, die dann auf die sogenannten Floater rollt – Rampen, die verstellbar sind, um die Höhe der Welle zu regulieren. Was entsteht ist eine „wohlgeformte Dauerwelle“ die theoretisch endloslanges Surfen garantiert. Aber nur theoretisch, denn auch als geübter Surfer (aus dem Meer), muss man für die Citywave eine bestimmte Technik beherrschen.
Es war gut, dass Joel und seine Kollegen so viel Geduld mit uns hatten. Unsere Wunschvorstellung, ein minutenlanger Ride mit unzähligen Turns und Tricks, wurde bereits nach ca. 2 Sekunden von unserem ersten Wipe-Out vertilgt. Zwar wurde uns im Rahmen der Einführung bereits erklärt, worauf wir zu achten haben, doch die Umsetzung war deutlich schwieriger als gedacht: Die ersten 5 Versuche zeugten bei fast jedem von uns von reiner Talentfreiheit — frei von jeglicher Erfahrung im gesamten Board- Sportbereich. Lediglich unsere Waschgänge hatten etwas mit unseren Vorkenntnissen gemein. Na immerhin. „Das ist am Anfang völlig normal, besonders wenn du aus dem Meer kommst. Du musst umdenken“, lehrte uns Joel, „der wichtigste Unterschied zuerst: Die Laufrichtung des Wassers ist gegensätzlich der einer Meereswelle. Während Wellen im Meer von hinten auf dich zurollen, kommen sie im Fluss oder im Wellenbecken von vorn. Du surfst also eher gegen und nicht mit dem Wasser, auf der anderen Seite der Welle. Einmal drin, sind die Bewegungsabläufe der Turns dieselben, aber immer schön hinten belasten, das ist das aller Wichtigste!“
Auch er hat das Surfen vor einigen Jahren für sich entdeckt und nach vielen Surftrips nach Alternativen gesucht, um die „land-locked Zeit“ zu überbrücken. Wer suchet, der findet: So auch der 26-jährige Dortmunder, der nun an der Hasewelle in Osnabrück sein geliebtes Hobby mit seinem Beruf kombinieren kann und kontinuierlich an seinen Turns arbeitet. „Am Schönsten“, so betont der angehende Surflehrer des Deutschen Wellenreitverbands, „ist die Begeisterung, die man in den Gesichtern der Surfer sieht, wenn sie das erste Mal auf einer Welle stehen.“
Unser Fazit: Natürlich kann die Hasewelle, wie auch die anderen Citywave-Installationen, den von uns so geliebten Natursport nicht ersetzen – das muss die Indoor-Welle auch nicht, denn der sogenannten „Rapid-Surf“ auf unterschiedlichen stehenden Wellensystemen halbnatürlicher und künstlicher Art spricht als Sportart für sich. Ein besonderes Surf-Erlebnis war es für uns allemal und die perfekte Möglichkeit, schnell und effektiv seine Technik zu verbessern, sein neues Board zu testen oder einfach für 45 Minuten dem Alltag in der Großstadt zu entfliehen und mit Flip-Flops und nassen Haaren seine neue Snowboardausrüstung für den nächsten Winterurlaub zu shoppen.
Wir sind gespannt wie es mit der Hasewelle weitergeht und ob sie sich auf der Rapid Surf League Tour 2019 zwischen Bratislava, der Eisbachwelle und vielen weiteren Stopps einen Platz sichern kann. It´s on, Osnabrück!
Autor: Tine Dlugosch
https://www.waveculture.de/stehende-welle-osnabrueck/
Recycling: Surfen gegen die Kunststoffwelle
Recycling: Surfen gegen die Kunststoffwelle
Die ersten großen Hersteller haben in diesem Jahr ihre neuen Fair-Trade- und Eco-Produkte präsentiert. Auch wir sind ein großer Fan der Reduce-, Reuse-Bewegung und haben mal nachgeforscht, was auf dem deutschen Markt zum Thema Nachhaltigkeit so vor sich geht und ob es überhaupt möglich ist, umweltfreundlich zu surfen. Hier geht’s zum Interview mit Steve Gutt von Surfganic, der mit seinen Eco-Surfboards dem überflüssigen Müll den Kampf ansagt …
Seit seiner Erfindung hat Kunststoff jede Ritze unserer Erde erreicht und uns wie eine bunte Monsterwelle aus Plastikteilchen überrollt. Es bestimmt unseren Haushalt, unsere Arbeit, unsere Ernährung und unsere Hobbies. Es liegt sichtbar in riesigen Müllteppichen auf unseren Meeren, vergiftet Tiere und Gewässer, lässt sich in Mikroform auf unserer Haut und auf unseren Tellern nachweisen. Während auch endlich die EU neue Gesetze zum Verbot von Einweg-Plastik verabschiedet, sehen wir uns an, welchen Weg die Surf-Branche im Kampf gegen die Umweltbelastung und für mehr Nachhaltigkeit einschlägt.
Als Natursportler, insbesondere als Surfer, ist man bei jeder Session unmittelbar mit dem alarmierenden Zustand unserer Ozeane konfrontiert. Plastikflaschen am Strand, kaputte Netze, Kanister und Plastiktüten — laut EU-Kommission machen weltweit Kunststoffe einen Anteil von etwa 85% der Abfälle an Stränden aus. 25 Millionen Tonnen davon werden allein von uns in Europa produziert, wovon leider nur 30% überhaupt für Recycling gesammelt wird.
Von diesem sehr geringen Anteil macht auch Steve von Surfganic Surfboards Gebrauch. Aus alt wird bei ihm neu. Bei einem Besuch in seinem Workshop zeigt er uns seine innovative Lösung für umweltfreundliches Surfen:
Wir fahren hunderte von Kilometern im Jahr den besten Wellen hinterher, legen eine zweite Haut aus Neopren an – von der gibt’s natürlich gleich mehrere Ausführungen – gleiten mit Epoxid oder Polyester unter unseren Füßen über die Wellen, reiben kiloweise Wachs auf die Boards und benutzen die stärksten Sonnencremes. Würdest du uns Surfer als umweltbewusst bezeichnen?
Steve: Die meisten Surfer unter uns würde ich schon als sehr umweltbewusst bezeichnen. Natürlich, wenn man das so drastisch auflistet, fällt die Vorstellung allerdings schwer. Doch gerade, weil wir der Materie Wasser und damit dem enormen Problem der Verschmutzung der Meere so nahe sind, ist das Umweltbewusstsein bei Surfern sehr hoch. Und nur, weil das Equipment nicht umweltfreundlich ist, oder noch nicht, sollte man nicht das Hobby aufgeben, sondern nach möglichen Alternativen für unsere Ausrüstung suchen und natürlich seinen Materialfetischismus ein wenig in Grenzen halten: Reicht mein alter Wetsuit noch für die nächste Saison? Bekomme ich mein Boardbag vielleicht auch aus zweiter Hand? Alles kleine Fragen, die sich jeder von uns häufiger stellen sollte. Mehr Müll vom Strand zurück nehmen, als man mit hinbringt, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Doch aus vielen Tropfen wird ein Fluss und dann ein Strom. Dieses ist nur eine Facette und reicht bei Weitem nicht aus – auch wenn ich es genial finde, wie viele Aktionen, Clubs und Institutionen im Surfbereich zum Thema Umweltschutz allein im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurden.
Nach möglichen Alternativen hast auch du gesucht und anscheinend mit der Gründung von Surfganic Surfboards gefunden. Seit Mai 2018 produzierst du deine sogenannten Eco Surfboards, ist das dein innovativer Weg den Planeten umweltfreundlicher zu machen?
Steve: Naja, „aus alt mach´ neu“ habe ich ja nicht erfunden. Umweltfreundliche Produkte aus recycelten Materialen gibt es auch schon einige, daher ist das keine Innovation. Allerdings gibt es besonders in der Surfbranche, meiner Ansicht nach, einen immer noch starken Mangel an umweltfreundlichen Waren, angefangen bei den Surfboards bis hin zu den Surfleashes. Seit Patagonia 2016 seinen ersten neoprenfreien Wetsuit herausgebracht hat, wächst zwar das Interesse für das Thema, doch die mangelnde Nachfrage durch den hohen Preis, ließ das Angebot in diesem Bereich immer noch sehr klein ausfallen. Ich habe diese Marktlücke am eigenen Leib erfahren. Privat wurde es mir immer leichter gemacht, Umweltschutz in meinen Alltag zu integrieren. Angefangen bei mehrfacher Mülltrennung, über Kosmetikprodukte auf Naturbasis bis hin zu einer enormen Auswahl an regionalen und Bio-Produkten im Supermarkt. Und natürlich geht’s bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit – Den Motor für einen Kilometer langen Arbeitsweg anzuschmeißen, ist nicht wirklich sinnvoll und schneller bin ich dadurch auch nicht am Ziel. Was fehlte waren aber die Alternativen, um umweltfreundlicher zu surfen. So entstand auch die Idee, sich dem Thema anzunehmen und Surfboards zu entwickeln, in denen mehr drinsteckt und diese so umweltschonend wie möglich mit recycelten Stoffen und Bio-Materialien in Deutschland herzustellen.
Bekannte Hersteller bieten bereits Eco- Surfboards an. Viele unter ihnen greifen zu Holz oder Bambus als nachhaltiges und ökologisches Hauptmaterial. Deine Boards sind komplett holzfrei, warum verzichtest du darauf?
Steve: Holz ist erst einmal ein tolles Material und Naturprodukt. Es hat im Surfsport definitiv seine Daseinsberechtigung. Allerdings ist ein Holzboard nicht gleich ein Eco-Board, denn wir stehen im Zwiespalt mit der Umwelt. Das Holz sollte zu allererst regionaler Abstammung sein und aus ecologischem und nachhaltigem Anbau stammen. Das ist sehr wichtig! Holz, z.B. aus Südamerika, das um die halbe Welt geschickt und ein Wald, der einfach abgeholzt und nicht nachhaltig durch Aufforstung wieder hergestellt wird – ist das umweltfreunlich?
Wenn du allerdings Materialien und Stoffe verwendest, die in einem früheren Leben bereits eine Aufgabe erfüllt haben und so verarbeitest, dass man sie auch danach wiederverwenden kann, entsteht ein Kreislauf und neue Ressourcen werden nicht in dem Umfang angegriffen. Auch hinsichtlich ihrer Performance bin ich leider nicht ganz überzeugt von Holzboards. Sie eignen sich großartig für Fun- und Fish-Shapes, doch die Flex- und Fahreigenschaften reichen erfahrungsgemäß nicht für den High Performance Bereich.
Auch wenn deine Materialien bereits ein früheres Leben hatten, bleibt Plastik trotzdem Kunststoff. Wie können wir uns eine umweltfreundliche Verwendung davon vorstellen und welche Produkte kommen genau zum Einsatz?
Steve: Natürlich bleibt es Kunststoff, doch mit dem großen Unterschied, dass es nicht auf dem Müll landet, sondern bei mir im Workshop. Im Herstellungsprozess der verwendeten Produkte wurde sehr viel Wert darauf gelegt, recyceltes Material mit einzubinden. Wir verwenden ausschließlich hochwertiges Bio und Eco Epoxid von Entropy, Basaltgewebe (Stein) und recycelbare PU-Matten. Die EPS-Blöcke, die ich zu Blanks weiterverarbeite, lasse ich mit einem Mindestanteil von 20% recycelten Materialien herstellen und das gleich hier um die Ecke, bei einem regionalen Anbieter. Das heißt, meine Blanks haben nicht die halbe Welt gesehen. Das von uns verwendete Basaltgewebe nimmt 30 % weniger Harz auf, als Gewebe von herkömmlichen Surfboards, dadurch haben wir deutlich weniger Materialeinsatz, was unserer Umwelt zu Gute kommt. Unsere zweite Bauweise ist die Korkbauweise. Du benötigst kein umweltschädliches Surfwachs mehr, keine Verlaufen des Wachses, kein Entwachsen der Boards. Das von uns verwendete Kork ist aus zertifiziertem und nachhaltigem Anbau. Kork bindet im Wachstum deutlich mehr Co2, als bei der Verarbeitung freigesetzt wird. Und damit die gesamte Sache rund wird, lasse ich Grip-Pads, Finnen und Leash ebenfalls aus recycelten Materialien produzieren.
Der 20% Anteil aus recycelten Produkten in deinen Blanks klingt im ersten Moment nicht überzeugend, warum ist der Anteil noch immer so gering? Reicht das bereits für ein Eco- Surfboard Label?
Steve: Die EPS Blöcke lasse ich schon seit einigen Jahren bei meinem Zulieferer herstellen, doch damit auch die Zusammensetzung für mich passt, musste ich relativ lange experimentieren. Nicht zu schwer, nicht zu leicht, nicht zu grob- und nicht zu feinperlig und bitte so viel wie möglich an recycelten Materialien verwenden. 20% sind noch nicht das, was ich mir versprochen habe und wo ich hin möchte, doch es sind immerhin schon 20%. Was nützt ein Blank der qualitativ deutlich schlechter ist in der Haltbarkeit und beim Ausschuss? Noch vor kurzem lag der Anteil bei 0%. Die Forschung geht weiter, auch meine. Zum Thema Eco- Label bin ich gerade ein wenig angespannt. Die Blanks, die zur Zertifizierung zugelassen sind, kommen aus Californien – ist das sinnvoll, wenn ich mir diese nach Deutschland liefern lasse? Ich habe auf das Thema aufmerksam gemacht und eine Gegendarstellung zum zertifizierenden Unternehmen gesendet. Dort ist dadurch einiges in Bewegung geraten und ich bin guter Dinge, meine Boards mit dem offiziellen Eco-Label in Kürze ausstatten zu lassen, ohne von einer regionalen Zulieferung abzuweichen. Alles andere ist bereits Eco und Bio versiegelt und in jedem Board steckt mehr Eco drin als in so manch´ gelben Sack! Von daher bin ich ganz zuversichtlich, dass es mit dem Eco-Label für Surfboards nicht mehr lange dauert.
Das hört sich gut an. Du lässt dein EPS bereits seit einigen Jahren herstellen, wie lange shapest du schon deine Eco-Boards und wie kam es dazu?
Steve: Wie gesagt, die Forschung in dem Bereich ist noch relativ jung, genau wie mein Unternehmen. Die Eco-Boards von Surfganic gibt es offiziell erst seit Mai 2018. Seit gut zehn Jahren arbeite ich als Shaper, erst privat und für Freunde und später dann fest unter Lani-G Surfboards und jetzt bin ich hier. Angefangen hat alles mit dem ersten Ding, dass ich in Bochum von einem Windsurfbretthersteller reparieren ließ — dann kam eins zum anderen, er lud mich ein, mein eigenes Board zu shapen, dann wurde daraus mehr und ich half in regelmäßigen Abständen bei ihm aus. Und schon nach ein paar Jahren saß ich in der Werkstatt meines Nachbarn in Neuseeland, der reinzufällig in den 70ern Schaper bei Rusty Surfboards war und der erste, der die Vakuumtechnik in der Herstellung von Surfbrettern anwandte. Ich habe also die Möglichkeit gehabt, einem ganz Großen über die Schulter zu schauen und in meiner Zeit in Neuseeland unglaublich viel gelernt.
Von Firewire, Channel Islands und einigen anderen hat man dieses Jahr schon neue Eco-Linien präsentiert bekommen. Hast du Angst vor Konkurrenz?
Steve: Haha, nein, Angst habe ich nicht. Zum einen, ist das immer noch ein sehr kleiner Teil an Herstellern, die auf Eco setzen und vergleichen möchte und kann ich mich nicht mit großen Marken. Zum anderen, belebt Konkurrenz ja bekanntlich das Geschäft – so ist der Markt. Es liegt ja nur in meinem Sinne, wenn sich unser Markt für Eco-Produkte neu positioniert und weiter öffnet. Hier in Deutschland behalte ich mir noch meine Pole-Position vor, was mich natürlich sehr freut, doch auch das wird sich in der Zukunft bestimmt ändern. Um mit Groß- und Massenhändlern zu konkurrieren ist Surfganic zu klein und so soll es auch bleiben. Ich rede gerne persönlich mit meinen Kunden, lerne sie kennen und versuche zu erfahren, wie ihr zukünftiges Surfboard sein sollte, um ihnen eine unglaubliche Zeit im Wasser zu garantieren. Maßgeschneidert, handgefertigt und umweltfreundlich – und am Ende übergebe ich ein Board und erhalte ein strahlendes Lächeln. Da freue ich mich genauso wie der Customer.
Lächeln immer alle oder erhältst du auch mal Kritik?
Steve: Also bislang hat sich noch niemand beschwert – im Gegenteil. Doch mit Kritik kann ich sehr gut umgehen, die braucht es für Verbesserungen. Von meinem Teamrider, Alex Hülsberg, bekomme ich dann ordentlich mein Fett weg, hahah… aber das passt schon. Nur dadurch weiß ich genau, was verändert werden muss und kann so gemeinsam mit ihm daran arbeiten.
Hast du ihm schon mal richtigen Mist angedreht?
Steve: Hahah! Nein, ihm nicht, aber ich selbst teste und experimentiere natürlich auch sehr viel, sodass ich mit meinen ersten Boards damals fast abgesoffen bin. Naja, so schlimm war es nicht, aber man lernt immer dazu. Learning by doing heißt es doch so schön.
Na gut, dass das noch geklappt hat, sonst stündest du heute nicht hier mit deinem eigenen Business und Vater von zwei Mädchen. Surfen die beiden auch schon umweltfreundlich?
Steve: In der ganzen Familie wird Umweltschutz großgeschrieben. Das geben wir natürlich auch unseren Kindern mit. Wie lange es braucht, bis eine Plastiktüte verrottet wusste meine Große schon bevor sie diese selbst tragen konnte. Und klar, wenn dann die 15cm hohen Wellen von ihr abgeritten werden, dann natürlich auf ihrem Eco-Board. Es ist unglaublich wichtig, dass sie von früh auf lernen umweltbewusst zu handeln. Wir thematisieren das aber nicht groß, es wird einfach wie selbstverständlich vorgelebt und läuft dann von ganz allein. Dass man mit vielen kaputten Materialien, neue Dinge herstellen kann, fand sie dann schon allein heraus.
Mit kaputten Surfboards zum Beispiel. Ist die Nachhaltigkeit auch in Hinsicht auf die Qualität der Eco-Boards gegeben?
Steve: Klar! Darum geht es doch, um Nachhaltigkeit. Nicht nur die verwendeten Materialien sind recycelt, auch das daraus entstehende Endprodukt, dein Surfboard, soll so haltbar und langlebig wie möglich sein. Je länger es lebt, desto weniger Müll wird produziert— ganz einfach. Durch die hohe Qualität der Produkte, die hochwertige Verarbeitung durch das Vakuumverfahren und die neue Temperkammer, holen wir das Maximum aus unseren Materialien heraus. Die übrigens auch immer besser werden. Bis vor ein paar Jahren konnte man die Bio-Harze zum Bespiel noch komplett vergessen und heute halten sie sicher bei über 50% Bio- Anteil. Zudem verwenden wir sowohl am Deck als auch am Bottom Basalt, statt Glasgewebe, was nicht nur für meine eigene Langlebigkeit gut ist, sondern auch die Boards leichter und stabiler macht als normale PU-Boards. Und dann kommen natürlich noch bestimmte Techniken des Glassings und meine Geheimrezepte hinzu, die sehr gute Flexibilität, Flow und Leichtigkeit bei voller Stabilität gewährleisten. Momentan arbeite ich an einer neuen Zusammensetzung aus verschiedenen Materialien des Galssings. Ich setze hier auf eine Kombination aus Innegra und Basalt. Innegra wurde erst vor wenigen Jahren entwickelt, recycelbares PU, dass allerdings „unkaputtbar“ ist. Was dann hoffentlich meinen Boards zu Gute kommt – da kannste´ mit dem Hammer draufhauen — dein Board bekommt kein Loch, höchstens eine Delle an der Stelle.
Und wo und mit welchem Board sehen wir dich mal im Wasser?
Steve: Wenn du nach meinem Lieblingsspot fragst, da müsste ich jetzt weit ausholen und auch zwischen Beach- und Reefbreak unterscheiden, da gibt’s nämlich einige gute, besonders in Neuseeland. Hier in Europa ist Portugal für mich mit seiner Vielfalt und seiner Wellenqualität fast nicht zu toppen und Fuerteventura, Fluch und Segen zugleich, aber wenn´s sauber läuft, mein bester Surf, den ich je hatte. Immer dabei ist natürlich ein 5´10 Single Fin, unsere „Black Mama“ für die fetten Tage und die absolute Spaßmaschine, unser „Green Bean“.
Der beste Surf deines Lebens mit einer „Black Mama“ aus recycelten Materialien und Kork Deck war also dein bislang größtes Ereignis?
Steve: Haha. Die Geburt meiner ersten und natürlich auch die der zweiten Tochter toppen das selbstverständlich, auch wenn es für mich ein wirklich besonderer Moment in meiner Karriere war zu sehen, dass eins meiner neuen Boards in großen und starken Bedingungen eines Outside Reefbreaks ganz ohne Wachs so überzeugt. Ein Wellen-Face von 3,5 Metern und die Black Mama mit ihrem Deck aus Kork – ja, das war wirklich der absolute Hammer!
Nachdem du bei jedem eingegangen Auftrag natürlich mit einer Tröte durchs Haus tanzt, würdest du das Experimentieren und Testen der Boards als das Beste an deinem Job beschreiben?
Steve: Dass ich mir meine eigenen Boards selbst shapen kann, ist auf jeden Fall genial, und ja, über wirklich jeden Auftrag freue ich mich, doch die Tröte wurde mir mittlerweile abgenommen, haha. Nein, ich glaube das Schönste ist wirklich zu sehen, dass das Bewusstsein der Menschen für Umweltschutz und nachhaltige Produkte immer mehr steigt und auch zu hören, wie gut die Eco-Boards sich fahren lassen. Es ist schön, dass ich mein eigenes Hobbie und meine Interessen mit meinem Beruf vereinen kann und etwas produziere, womit ich nicht nur dem Surfer, sondern auch der Umwelt ein klein wenig helfe.
Das finden wir auch. Wir freuen uns schon darauf, in der nächsten Saison mehr Eco-Surfboards auf dem Wasser zu sehen und wünschen dir viel Erfolg.%
https://www.waveculture.de/eco-surfboards/
Warum umweldfreundliche Eco Surfboards und Nachhaltigkeit?
Warum umweldfreundliche Eco Surfboards und Nachhaltigkeit?
Eco Surfboards erfreuen sich zum Glück mittlerweile immer größerer Beliebtheit unter den umweltbewussten Surfern. Durch die Entscheidung für ein umweltfreundliches Surfboardtust du unserer Umwelt etwas Gutes und kannst es mit reinem Gewissen surfen!
Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sind zwei verschiedene Punkte, die allerdings einher gehen sollten. "Eco" ist erst einmal jedes Surfboard, was aus recycelten Material hergestellt ist. Doch wer Eco Surfboards herstellt, sollte nicht nur die Gewinnmarge im Auge haben, sondern auch die entsprechende Einstellung und das Umweltbewusstsein dazu haben.
Der Markt und die Materialien die man für Eco Surfboards verwenden kann, werden ständig weiter entwickelt und verbessert. Bio Epoxy Resin war zum Beispiel vor wenigen Jahren fast nicht erhältlich und wenn dann auch meist nur mit einem sehr geringen Bioanteil. Mittlerweile können wir die Bioharze sogar schon über 50 % Bioanteil herstellen, ohne einen Qualitätsverlust der benötigten Eigenschaften zu haben.
Es wird auch mit verschieden Core Materialien experimentiert, in denen Fasern aus der Natur eingebunden werden. Recyceltes Material in einen Blank einzubinden ist bis jetzt aber nur geringfügig möglich. Ab einer bestimmten Prozentzahl ist der Blank nicht mehr zu verwerten, da die Stabilität und Bearbeitbarkeit stark darunter leiden. Auch hier wird kräftig geforscht und weiterentwickelt.
Auch unsere Composite Materialien haben sich teilweise bereits in Richtung ökologisch vergträglicher verändert - statt herkömmlichem Glasgewebe kann man alternativ z.B. Basaltgewebe, Flachsgewebe, Hanfgewebe, oder Leinengewebe verwenden, um nur ein Paar zu nennen. Es wird außerdem noch mit Kork, Holz und Algaven experimentiert. Es ist eine spannende Zeit in Sachen Eco Surfboards und der Markt positioniert sich hier gerade ganz neu.
Nachhaltigkeit ist auch ein ganz wichtiger Aspekt bei der Produktion von Eco Surfboards. Die verwendeten Materialien sollten unter Umweltschutzaspekten verabeitet, abgebaut und entwickelt werden. Das verwendete Holz sollte aus regenerativem Bio Anbau stammen, genau so wie Kork oder Algarvenbäume. Die Herstellung des Harzes und der Fasermaterialien nicht irgendwo im fernen Osten produziert werden, wo Umweltschutz nahezu ein Fremdwort ist, sondern in regionalen umweltzertifizierten Unternehmen.
Bei der Produktion der Surfboards sollte auf das recycling des Abfalls geachtet werden. Die Verarbeitung der Surfbaords mit hochqualitativen Materialien ist ein weiterer wichtiger Punkt. Mit billigen Materialien kann man natürlich auch ein Surfboard bauen, allerdings ist die Frage wie lange dieses dann halten wird. Je langebieger ein Surfboard, desto weniger Müll wird anschließend anfallen. Und wenn irgendwann dieser Müll dann doch anfällt, sollte der Großteil des Boards einfach zu entsorgen und zumindest recycelfähig sein.
Dies ist bei einem herkömmlich hergestellten PU Surfboard nicht der Fall, da hier weder das Polyester Harz / Glasfaser-Gemisch, noch der PU Schaumkern recycelt werden kann. Somit trägt leider jeder einzelne von uns der ein normales PU Surfboard kauft, dazu bei das diese giftigen und nicht recycelbaren Materialien auch weiterhin auf den Mülldeponien landen und die Giftmüllberge weiter wachsen lassen. Ein Grund mehr sich spätestens beim nächsten Surfboard für ein Eco Surfboard zu entscheiden.
Herstellung von Eco Surfboards
Holzboards werden aus Holz hergestellt, ein reines Naturprodukt. Wichtig ist hier zu beachten, dass dieses Holz nachhaltig angebaut und nicht um die halbe Welt geschippert ist. Reine Holzboards sind wunderschön anzusehen und lassen sich als Fishboards oder Minimalibus, Old School Single Fin sehr gut zu surfen. Allerdings stoßen Holzboards in Sachen Surfboardperformance schnell an seine Grenzen. Ein High Performance Shortboard aus Composite Materialien schlägt eine Holzkonstruktion um längen.
Die Composite Eco Surfboards werden mit Blanks aus recycelten Materialien hergestellt und auch das Harz hat mittlerweile einen Bioanteil von 30 - 55 % ohne an Qualität einzubüßen. Wir stehen hier erst am Anfang derEntwicklung und es wird sich hier in den nächsten Jahren noch einiges tun.
Beim Shapen eines EPS Blanks fällt EPS Staub und Abfall an, dieser kann allerdings in den Kreislauf zurückgeführt und daraus neue Blanks hergestellt werden.
Verwendete umweltfreundliche Materialien bei der Herstellung von Eco-Surfboards sind zum Beispiel… recycelte EPS Schaumkerne, Schaumkerne mit Anteil aus der Natur gewonnener Halbzeuge wie Meeresalgen etc. , Kork, Holz, Basalt, Leinen, Hanffasergewebe Brennesgewebe, etc.
Aber auch hier ist Vorsicht geboten! Ein vermeintliches Eco Surfboard aus Leinengewebe für unter 600€ ist z.B. eher wenig realistisch. Oft sind dieses nur dünne Lagen Leinengewebe die gut aussehen, allerdings nicht der Haltbarkeit und Stbilität des Boards dienen. Möchte man ein Surfboard aus nachhaltigem Leinengewebe herstellen, welches auch die Konstruktion einen Surfboards stütz, kostet hier der qm Leinengewebe in etwa so viel wie ein gutes Carbongewebe.
Fahreigenschaften, Gewicht und Performance
Die Performance Eigenschaften hängen in erster Linie vom Shape des Surfboards ab und wie gut dieses Surfboard zu einem passt. Daher ist eine gute Beratung beim Kauf eines Surfboards das A und O. Die Beste erhälst Du bei deinem lokalen Shaper.
Ein weiterer ausschalggebender Punkt ist das verwendete Material. Da wir keine Eier mit Birnen vergleichen möchten nehmen wir ein Standard PU Board und ein Eco Surfboard mit EPS- ECO Schaumkern und Eco Resin. Gerade Composite Materialien und Epoxy Harze wurde in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt und haben Polyesterharze um längen überholt.
Bessere UV-Beständigkeit und deutlich bessere mechanische Eigenschaften sind nur einige Aspekte um nicht zu technisch zu werden. Daher sind Eco Surfboards qualitativ deutlich hochwertiger, als die nach altem Muster hergestellten Surfbretter, vorrausgesetzt es werden qualitativ hochwertige Produkte verwendet. Da solltest Du deinem Shaper vertrauen.
Gewichtsunterschiede gibt es normalerweise keine. Allerdings hängt dieses wiederum von den verwendeten Materialien ab. Baslatgewebe nimmt z.B. ca. 35% weniger Harz auf als Glasgewebe und ist auch in der Herstellung umweltfreundlicher. Dadurch werden die Boards auch merkbar leichter. Das Gewicht eines Surfboards ist eben absolut abhängig von der Bauweise.
Die Vorteile von Eco Surfboards
In Sachen Performance stehen gut gemachte Eco Surfboards kein bisschen schlechter da, als herkömmlich hergestellte PU Surfboards. Der große Vorteil ist jedoch: Die Boards sind aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt und belasten unsere Umwelt nicht so stark wie herkömmlich hergestsellte Boards.
Ein ganz wichtiger Aspekt beim Kauf eines Surfboards sollte also immer auch die Nachhaltigkeit eines Surfboards sein. Eine gute Verarbeitung und qualitativ hochwertige Materialien lassen ein Surfboard deutlich länger leben und verringern den Müllberg an kaputten weggeworfenen Surfboards auf Dauer enorm.
Unser Fazit:
Warum also weiterhin nicht recycelbare PU Surfboards kaufen und surfen, wenn die neueste Generation an Eco Surfboards den herkömmlichen Surfboards in Nichts nach steht. Nein, sondern viel mehr sogar deutliche Vorteile in Sachen Langlebigkeit, Flex und Ding-Resistenz des Surfboards bieten. Es gibt mittlerweile wirklich keinen triftigen Grund mehr ein herkömmliches giftiges umweltschädliches PU Surfboard zu kaufen!
Die beste Möglichkeit um dein perfektes Eco Surfboard zu finden ist es einen lokalen Shaper zu kontaktieren. Ein Board vom Shaper ist nicht unbedingt teuerer als ein Surfbrett von der Stange und du hast zudem einen Ansprechpartner der genau weiss wovon er spricht. Dort bekommst Du genau das Board was zu dir passt und perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wo bekommt man gute Eco Surfboards zu kaufen?
Es gibt bisher leider nur ein paar wenige Surfboard Hersteller und Shaper die sich ausschließlich auf die Herstellung von Eco Surfboards spezialisiert haben und Ihren eigenen umweltfreundlichen Herstellungsprozess mit umweltfreundlichen und nachhaltigen Materialien entwickelt haben. Ein Paar davon findet man z.B. entlang der europäischen Atlantikküste in Frankreich, Nordspanien und mittlerweile auch in Portugal.
Aber auch in Deutschland gibt es einen Shaper der sich bereits intensiv mit dem Thema Eco Surfboards beschäftigt und tolle einzigartige Surfboards aus alternativen umweltfreundlichen Materialien herstellt. Der Steve von Surfganic Surfboards hat sich diesem wichtigen Thema angenommen und hat eine einzigartige Eco Surfboard Range geschaffen mit tollen Modellen und Shapes.
Hier ist wirklich für jeden Surfer etwas passendes dabei. Die High Performance Shortboards sind zum Beispiel 30% leichter als herkömmliche High Performance Surfboards und darüber hinaus deutlich langlebiger und haltbarer. Oder die von Ihm entwickelte Kork Basalt Bausweise. Hier benötigst Du kein umweltschädliches Surfwax mehr!
Der natürliche Grip des Korkdecks und der speziell entwickelten Verarbeitungsweise lassen dir auch bei radikalen Manövern keine Wünsche offen. Die Dämpfungseigenschaften des Korks und die ausgeklügelte Konstruktion geben diesen Eco Boards einen enormen Flex.
Die Surfganic Eco Surfboards werden in Deutschland selbstverständlich von Hand geshaped und hergestellt, wodurch zusätzlich auch die Transportwege zum Kunden gering gehalten werden können. Darüber hinaus wird auf eine lokale und umweltfreundliche Zulieferung der Produkte geachtet. Die Blanks werden nicht um die halbe Welt geschickt, sondern in unmittelbarer Nähe hergestellt und enthalten sogar bereits 20% recyceltes Material.
Im Surfganic Onlineshop kannst Du allerdings nicht nur die Surfganic Eco Surfboards kaufen, sondern auch eine Vielzahl weiterer umweltfreundlich hergestellter Produkte rund ums Surfen. So findest Du dort z.B. umweltfreundliche Wetsuits die aus recyceltem Neopren und Baumwolle (für das innere Wärmefutter) hergestellt werden und mittlerweile auch Neoprenanzüge aus Naturalpren, welches aus Naturstoffen wie Yulex hergestellt wird.
Surfganic bietet aber auch eigene umweltfreundliche Surfprodukte, wie Eco Tailpads und Eco Surfleashes etc. an. Die Produktpalette vom Surfbrand Surfganic wird ständig erweitert und nach neuen umweltfreundlicheren Methoden Ausschau gehalten.
https://stokers.surf/de/surf-blog/eco-surfboards-und-nachhaltigkeit

Englisch
Französisch
Italienisch
Spanisch
Niederländisch
Portugiesisch
Dänisch






